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Twitter – Dabei sein ist nicht alles!

11
Dez

Der Microblogging Dienst Twitter wird immer mehr auch für gezielte Online Marketing Strategien verwendet. Laut einer aktuellen Studie von eco zählen Otto, Kodak und Allianz zu den erfolgreichsten Unternehmen auf Twitter. Sie verfügen nämlich über den höchsten Anteil an dialogorientierten Tweets.

Die Studie wurde von eco – dem Verband der deutschen Internetwirtschaft – zusammen mit der PR Agentur talkabout und dem Beratungsunternehmen Absolit durchgeführt und widmete sich der Frage, wie die Twitter Nutzung von Unternehmen aussieht. Die Studie wurde über einen Zeitraum von drei Monaten durchgeführt. Dabei wurden vor allem zwei unterschiedliche Arten der Nutzung von Twitter ersichtlich:
–    Der eine Teil der Unternehmen verbreitet aktuelle Pressemitteilungen auf Twitter (teilweise austomatisch).
–    Der andere Teil der untersuchten Unternehmen versucht mittels Tweets in einen direkten Dialog mit Kunden und Pressevertretern zu kommen.

Otto kann sich als Spitzenreiter in Sachen Kundendialog positionieren. Hier machen nämlich 90 Prozent der Tweets Antworten auf Fragen von Twitter Usern aus. Kein Wunder also, dass Otto eine der aktivsten Twitter Follower besitzt. In diese Kategorie reihen sich neben Otto auch Daimler, Kodak und Allianz ein.

Auch wenn die Nachrichten automatisiert verschickt werden, können sich auch die Bahn, Google und die Messe Frankfurt an den fordersten Rängen platzieren.

Das Ranking nach Relevanz der Nachrichten in Twitter im Überblick:

1.    Lufthansa
2.    Google
3.    Otto
4.    Microsoft
5.    Vodafone
6.    Xing
7.    Kodak
8.    eBay
9.    Daimler
10.    Bahn
11.    GLS Bank
12.    IBM
13.    Sony
14.    Allianz

Als Grundlage für die Studie wurden die zwanzig deutschen Unternehmen untersucht, die bei Twitter am aktivsten sind. Um den Erfolg zu berechnen wurde nicht nur die Anzahl der Follower einbezogen, sondern auch die Retweets und die Qualität der Follower.

Die Studienautoren halten fest, dass es bereits einige Unternehmen geschafft haben, ihre Kunden mit Hilfe von Twitter enger an sich zu binden. Von derartigen Beispielen können Unternehmen viel lernen, weshalb sich ein genauer Blick in jedem Fall lohne.

Gleichzeitig bemängeln die Autoren, dass viele Unternehmen bei ihrem „Projekt Twitter“ unstrategisch und ohne Planung vorgehen und schlicht nach dem Motto „auch dabei zu sein“ verfahren, was nicht wirklich zielführend sei.

Quelle: internetworld