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Viele Touristik-Seiten verpassen wichtige SEO-Chancen

13
Mrz

Inzwischen nutzt ein Großteil der Nutzer das Internet, um die eigene Reiseplanung zu bestreiten. Dabei dient das World Wide Web vor allem der Recherche. Doch obwohl das Potenzial groß ist, gibt es insbesondere bei den Reiseportalen einen deutlichen Nachholbedarf, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht.

Eine aktuelle Studie hat sich der Frage angenommen, wie fit die deutsche Touristikbranche letzten Endes in der SEO ist. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Nachholbedarf. Für die aktuelle Studie wurden insgesamt 28 Reiseportale auf den Prüfstand gestellt. Dabei zeigt die Untersuchung, dass die SEO-Standards längst nicht von allen Reiseportalen sauber umgesetzt werden. Viele Webseiten verpassen die Gelegenheit, dass sie von ihren Kunden schon in einem frühen Stadium des Entwicklungsprozesses wahrgenommen werden. So wird durch die aktuelle Analyse einmal mehr deutlich, dass noch längst nicht alle Touristik-Player die anfallenden Hausaufgaben in der Suchmaschinenoptimierung gemacht haben. Gerade bei Themen wie Rich Snippets und Social Search gibt es erheblichen Nachholbedarf.  Dabei gehören sie zu den wichtigsten Themen überhaupt. Reiseportale, die das erkennen und schnell aktiv werden, haben die Möglichkeit, vergleichsweise zügig zu den Wettbewerbern aufzuschließen.

Schwachstellen zeigen sich dabei vor allem bei Themen der Suchmaschinenoptimierung, die allseits bekannt sind. So besitzt gerade einmal ein Drittel der untersuchten Reiseportale eine XML-Sitemap. Dabei ist diese wichtig, um Suchmaschinen zu erkennen zu geben, wie die Webseiten aufgebaut sind und wie sich die URLs indizieren lassen. Insgesamt 40 Prozent der Reiseportale verzichten darüber hinaus auch weiterhin auf eine optimierte 404-Fehlerseite. Durch diese kann der Nutzer gezielt wieder zurückgeführt werden, wenn durch ihn eine URL aufgerufen wird, die nicht existiert.

Vergleichsweise gut sind die Seitenbetreiber dagegen bei der SEO bei Bildern aufgestellt. So arbeiten immerhin acht von zehn Portalen mit dem ALT-Tag bei Bildern.

Gerade im Bereich des Contents sind die Reiseanbieter und Reisevermittler recht gut aufgestellt. Beinahe alle untersuchten Portale können Meta-Titel pflegen. Außerdem kennzeichnet die Mehrheit der Portale die verwendeten Überschriften mit dem HTML-Tag. Defizite machen sich dagegen wieder bei den Themen Blogs und Ratgeber breit. Beide sind nur bei etwa der Hälfte der Anbieter zu finden. Empfehlenswert ist der Einsatz von Blogs und Ratgebern jedoch in jedem Fall. Durch das zusätzliche Informationsangebot kann eine positive Nutzererfahrung erreicht werden.

Die Mehrzahl der Portale hat bereits erkannt, welche beachtlichen Chancen mit den sozialen Netzwerken einhergehen. Insbesondere Facebook- und Google+ werden dabei im Zuge der eigenen Marketing-Strategie in die jeweiligen Maßnahmen eingebunden. Bei der Verwendung von Social Plug-Ins gibt es dagegen auch weiterhin einen gewissen Nachholbedarf. Damit ist ein automatisierter Datenaustausch zwischen Webseiten und entsprechenden Social-Media-Diensten ohne Einschränkungen möglich. Derzeit besitzen gerade einmal sechs von insgesamt zehn Portalen ein Plug-In, das auf Facebook ausgelegt ist. Nur in jedem zweiten Portal ist ein Google+-Plug-In integriert. In der Rich-Snippet-Optimierung sind nach den Ergebnissen der aktuellen Untersuchung ebenso erhebliche Defizite zu finden. Bei den Rich Snippets handelt es sich um kleine Inhalteauszüge, die von verschiedenen Websiteinhalten erstellt werden.

Erheblicher Nachholbedarf besteht darüber hinaus beim Thema Mobile. Derzeit bietet lediglich die Hälfte der Portale eine mobile Version der eigenen Seite.

Quelle: Internetworld