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Website-Optimierung in fünf Schritten

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Mrz

Möchte man im Web konkurrenzfähig sein, muss man einen guten Eindruck machen. Längst ist es mit dem bloßen Anlegen einer Webseite nicht mehr getan. Damit dauerhaft Erfolge erzielt werden können, ist mittlerweile ein ständiger Optimierungsprozess erforderlich. Nicht immer ist an dieser Stelle zwingend ein Relaunch möglich, um bei der eigenen Webseite eine Verbesserung zu erzielen. Große Effekte zur Website-Optimierung lassen sich bereits mit nur fünf Schritten erzielen.

Zunächst müssen Webseitenbetreiber die richtigen Daten verstehen lernen. Dabei hat jede Webseite andere Ziele und Maßstäbe. Auch die Faktoren, die die Nutzung der Webseite beeinflussen, sind verschieden. In der Regel bringen die puren Auswertungsdaten jedoch nicht allzu viel. Entscheidend sind an dieser Stelle messbare Ziele, sowie das Verständnis für die Zusammenhänge der Daten. Maßgeblich hängt aber auch die Entscheidung für das richtige Analyse-Tool von den benötigten Analysemethoden ab.

Im zweiten Schritt müssen für jede Website bestimmte Ziele definiert werden. Erst im Anschluss ist die Bestimmung von Messdaten möglich. Auch das Setzen der Messdaten im Zusammenhang zueinander kann erst nach der Zieldefinition erfolgen. Grundsätzlich gewinnt das Webanalyse-Tool erst dann an Aussagekräftigkeit, wenn dem Einzelnen bekannt ist, nach was gesucht wird. In die gängigen Webanalyse-Tools lassen sich auch individuelle Auswertungsparameter und Formeln einpflegen. Sie ermöglichen im Anschluss einen ständigen Blick auf die richtigen Daten. Ein schneller und intuitiver Zugriff ist durch die Zusammenfassung in entsprechende Reports möglich.

Der dritte Schritt befasst sich mit dem Befassen von Schwachstellen. Schwachstellen lassen sich über das Webanalyse-Tool mit wenigen gezielten Einstellungen aufspüren. Dabei verfügt die Mehrzahl der Tools bereits über vordefinierte Auswertungsparameter. Sie lassen Schlüsse auf die Webseite-Nutzung zu. Benchmarks lassen sich anhand dieser Werte und der eigens gesetzten Ziele sehr einfach definieren. Die Optimierung der Webseite sollte mit Blick auf die Benchmarks vorgenommen werden.

Als besonders interessanter Wert muss grundsätzlich die Bouncerate angesehen werden. Sie ist auch als Absprungrate bekannt. In der Regel ist eine hohe Bouncerate kein Qualitätsfaktor. Sie lässt darauf schließen, dass der Kunde die jeweilige Internetseite nicht interessant genug fand oder das Gesuchte nicht schnell genug ermitteln konnte. Aus diesem Grund werden die Unterseiten, die über die höchste Bouncerate verfügen, so schnell wie möglich analysiert. Dabei gilt es zu klären, wie die User auf die Seite gelangt sind und was sie wahrscheinlich erwartet haben. An dieser Stelle muss grundsätzlich ein kritischer Blick auf die Webseite geworfen werden. Der Website-Betreiber ist häufig betriebsblind. Er ist zu eng mit der Materie vertraut, um mögliche Schwachstellen wahrnehmen zu können. Es ist hilfreich, diesen Kennerblick auszuschalten. Dadurch kann das Nutzerverhalten besser verstanden werden. Grundsätzlich sollte man auch einen Blick auf die direkte Konkurrenz wagen. So kann beispielsweise geklärt werden, wie ähnliche Prozesse auf anderen Webseiten behandelt werden oder wo sich schlechte Beispiele erkennen lassen.

Im vierten Schritt geht es darum, Tests und Veränderungen vorzunehmen. Sobald eine Webseite in sämtliche Richtungen auf Verbesserungspotenzial und Schwachstellen untersucht wurde, kann eine Optimierung vorgenommen werden. Dabei reichen oft schon kleine Veränderungen aus, um große Effekte erzielen zu können. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Neuplatzierung oder auch die Umbenennung eines Buttons handeln. Zu Beginn des Optimierungsprozesses ist es wichtig, dass man nicht zu lange über die perfekte Lösung nachdenkt. Vielmehr sollten verschiedene kleine Ansätze ausprobiert werden. Dadurch kann vergleichsweise schnell ermittelt werden, was letzten Endes funktioniert und wo Verbesserungsbedarf vorhanden ist.

A/B-Tests sind eine wirkungsvolle Methode um einzelne Funktionen und größere Anpassungen im Detail zu überprüfen. Sie ermöglichen den direkten Vergleich von zwei Ansätzen. Zahlreiche Unternehmen räumen ihren Website-Besuchern mittlerweile die Möglichkeit ein, ihre Meinung in Gestalt von Feedbackformularen oder Kurzumfragen abzugeben. Dadurch lassen sich Anpassungen bereits in einem frühen Stadium vornehmen.

Der fünfte Schritt bildet die Erfolgskontrolle. Bei ihr handelt es sich um einen zentralen Teil vom Web-Controlling. An dieser Stelle wird deutlich, welche Veränderungen sich bei der Webseite letzten Endes ausgezahlt haben und bei welchen sich noch immer Verbesserungspotenzial erkennen lässt. Webseitenbetreiber können sich hier auf ihre Benchmarks stützen. Anhand von diesen können sie klären, ob sie die selbstgesetzten Ziele erreicht haben oder diese vielleicht auch übertreffen konnten. Hier muss zudem geklärt werden, was die nächsten Ziele sind. Der Optimierungskreislauf startet auf diesem Weg in die nächste Runde. Damit wird deutlich, dass es sich um einen stetigen Prozess handelt, der in erster Linie dazu beiträgt, den Nutzer zu verstehen und die Webseite anhand seiner Bedürfnisse auszurichten.

Quelle: ibusiness