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Wichtige SEO-Tipps für Shopbetreiber nach Panda- & Freshness-Update

24
Jan

Von Seiten der Suchmaschinen werden die Algorithmen ständig weiterentwickelt. Durch die Weiterentwicklungen zwingen sie Betreiber von Webseiten und Shops dazu, sich mit den damit verbundenen Neuerungen auseinanderzusetzen und in entsprechender Form auf diese zu reagieren. Im vergangenen Jahr sorgte Google gleich mit zwei neuen Updates für Furore. Beide sind auch für Betreiber von Online Shops relevant.


Eines der beiden Updates ist das Panda-Update. Es machte als Qualitätsoffensive von Google von sich reden. Mit dem Panda-Update sollten Webseiten mit minderwertigem Inhalt abgestraft werden. Gleichzeitig wurde hochwertiger Inhalt belohnt. Von dem Panda-Update wurden aber nicht nur Spamseiten getroffen. Auch Preisvergleichsportale, Online Shops, sowie Frage- und Antwort-Seiten mussten sich der Qualitätsoffensive beugen.

Duplicate Content vermeiden

Betreiber von Online Shops sollten darauf achten, dass Duplicate Content auf Produkt- und Kategorieseiten vermieden wird. Gerade mit Blick auf Webshops gibt es viele Gründe für Duplicate Content. So entstehen beispielsweise durch Filter und Sortierung neue URL’s mit identischem Inhalt. In Shops sind Produkte mehreren Kategorien zugeordnet. Sie können demnach über unterschiedliche Pfade erreicht werden. Zudem gleichen sich ähnliche Produkte und Varianten in Beschreibung und Produktname. Shopbetreiber sollten darauf achten, dass prinzipiell für jedes Produkt auch ein einzigartiger Text erstellt wird.

Des Weiteren muss dafür Sorge getragen werden, dass jeder Artikel ausschließlich unter einer einzigen URL ausfindig gemacht werden kann. Shopbetreiber können für Produktvarianten ein „rel=canoncial“ auf die Standardseite setzen. Mit einem „nofollow“ bei Filter- und Sortierfunktionen kann dafür Sorge getragen werden, dass identisch gefilterte und sortierte Seiten nicht in den Index gelangen. Online Shops sollten dazu bereit sein, in hochwertigen Inhalt zu investieren und darauf verzichten, die Produktbeschreibungen von dem Hersteller zu übernehmen. Stattdessen sollte in einen guten Redakteur investiert werden. Er übernimmt die Herstellung von ansprechenden und einzigartigen Beschreibungen. Mit diesen Beschreibungen kann Besuchern ein Mehrwert geboten werden. Maschinenproduzierte Inhalte sollten aufgrund der geringen Qualität vermeiden werden.

Grundsätzlich handelt es sich beim prozentualen Anteil des Contents am gesamten Quelltext um einen wichtigen Faktor. Der Quelltext von Shops sollte so schlank wie möglich gehalten werden. Nur so lässt sich ein hoher Anteil von einzigartigem Inhalt erzielen. Von ausführlichen Produktinformationen und der Präsentation hochwertiger Bilder profitieren letztlich auch die Kunden.

Inhaltsleere Seiten vermeiden

Shopbetreiber sollten darum bemüht sein, dass inhaltsleere und redundante Seiten vermieden werden. Google zeigt infolge des Panda-Updates weniger Toleranz gegenüber einer hohen Zahl solcher Seiten. Das Ranking von Webshops kann durch Produktkategorien ohne Inhalte und eine große Zahl von Kategorien mit fast identischen Inhalten negativ beeinflusst werden. Auch gegenüber dem Kunden bieten sie keinen Mehrwert.

Möchten Online Shops nicht auf das Einbinden von Werbung verzichten, sollte dies möglichst unaufdringlich erfolgen. Gerade große Shops verzichten mittlerweile auf das Einbinden von fremder Werbung. Die Werbung sollte grundsätzlich in einem angemessenen Verhältnis zum Inhalt der Seite stehen. Kann der Inhalt aufgrund der prominenten Einbindung von Anzeigen nur schlecht gelesen werden, riskieren Shopbetreiber eine Abmahnung. Auch Kunden fühlen sich von zu viel Werbung schnell belästigt.

Freshness-Update und seine Auswirkungen

In der Fachpresse stieß das Panda-Update auf große Aufmerksamkeit und wurde ausführlich diskutiert. Das zweite Google-Update des Jahres fand dagegen weniger Beachtung und wurde nicht annähernd so stark thematisiert. Nach eigener Aussage sind von den Algorithmus-Änderungen rund 35 Prozent der Suchanfragen betroffen.

Shopbetreiber sollten infolge des Freshness-Updates besonders viel Wert auf aktuelle Inhalte legen. Die Inhalte sollten außerdem regelmäßig aktualisiert werden. Hier ist die Einbindung eines Newsbereichs zu empfehlen. Alternativ kann auch auf einen Blog zurückgegriffen werden. In diesem Bereich sollten Shopbetreiber interessante aktuelle Inhalte veröffentlichen. Dazu gehören beispielsweise Marktzahlen und Erscheinungstermine von neuen Produkten. Von aktuellen und relevanten Inhalten profitieren Kunden und Ranking gleichermaßen.

Aktualität von Produktbestand entscheidend

Mit dem Freshness-Update hat auch die Aktualität des Produktbestands an Aufmerksamkeit gewonnen. Shopbetreiber sollten diesen pflegen und sollten die Produktinformationen aktuell gestalten. Grundsätzlich sollten sämtliche Änderungen in den Beschreibungstext eingepflegt werden. Dazu gehören technische Daten ebenso wie Änderungen an den Features. Sinnvoll ist es, wenn Nachfolgeprodukte in die Vorgängerversion verlinkt werden.

Online Shops sollten ihr Angebot regelmäßig um neue Produkte ergänzen. Dadurch wird dafür gesorgt, dass in dem eigenen Shop regelmäßig neue relevante Inhalte bereitstehen. Sie sorgen wiederum für einen hohen Freshness-Faktor. Neue Produkte sollten grundsätzlich auch auf den Kategorieseiten gelistet werden. Bei den Produktkategorien handelt es sich in der Regel um die Seiten, die in den Suchergebnissen für trafficstarke Suchergebnisse positioniert werden. Die Kategorieseiten sollten aktuell gehalten werden. Neue Produkte sollten demnach direkt auf der ersten Seite angezeigt werden. Dabei bleibt es den Shopbetreibern überlassen, ob sie auf dieser Seite auch eine Sektion „Neue Produkte“ anlegen.

Grundsätzlich sollten Shopbetreiber darum bemüht sein, dass sie ihren Online Shop aktuell halten. Wichtig ist aber auch, dass sämtliche Inhalte des Stores schnell indexiert werden. Eine gute Lösung ist an dieser Stelle eine XML-Sitemap. Damit man Google eventuelle Änderungen mitteilen kann, kann man auf eine Funktion in den Webmastertools zurückgreifen. Die URL zu der eigenen Sitemap kann auch in den Webmastertools von Bing eingetragen werden. Shopbetreiber sollten darum bemüht sein, dass die Sitemap regelmäßig aktualisiert wird.

Auf dem Suchmaschinenmarkt gibt es neben den beiden genannten Updates eine große Zahl von weiteren Entwicklungen. Um diesen auch künftig gewachsen sein zu können, sollten Unternehmen darauf achten, dass sie kontinuierlich neue Links aufbauen. Seit vielen Jahren sind Anzahl und Qualität der Backlinks ein wichtiges Rankingkriterium. Shopbetreiber sollten stets darum bemüht sein, dass sie Links von hochwertigen und themenrelevanten Webseiten erhalten. Wichtig ist, dass darauf geachtet wird, dass die Seiten einen hohen Freshness-Faktor besitzen. Regelmäßig aktualisierte Webseiten haben demnach einen  hohen Wert.

Betreiber von Online Shops sollten Social Media Plattformen aktiv nutzen. Das Social Media Marketing gewinnt anhaltend an Bedeutung. Mittlerweile bewerten auch die großen Suchmaschinen Social Media Aktivitäten. Demnach können Links von sozialen Netzwerken durchaus einen positiven Einfluss haben. Online Shops sollten sich darum bemühen, eine Social Media Präsenz aufzubauen. Die Vorteile werden von Faktoren wie einer großen Reichweite und dem direkten Kontakt zur Zielgruppe ergänzt. Wichtig sind an dieser Stelle beispielsweise eine Facebook-Fanpage, sowie Accounts bei Twitter und YouTube. Grundsätzlich sollten jedoch nur die Plattformen gewählt werden, die für das eigene Geschäftsfeld sinnvoll sind.

Die beiden Updates von Google zeigen, dass sich Investitionen in aktuellen und hochwertigen Content auszahlen. Duplicate Content sollte auch aus technischer Sicht vermieden werden. Hierbei handelt es sich um eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Suchmaschinenranking.

Quelle: Ecommerce-lounge.de