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Wichtige Tipps für die erfolgreiche Video-SEO

20
Okt

Damit Online-Videos von den Suchmaschinen bei Suchanfragen gebührend berücksichtigt werden, ist auch bei ihnen eine optimale Aufbereitung erforderlich. Die Video-SEO geht nach Erklärungen von Dr. Rainer Zugehör von MovingIMAGE24 mit einigen Besonderheiten einher. Das Unternehmen von Zugehör beschäftigt in Berlin heute rund 40 Mitarbeiter und hat das Video-CMS „VideoManager 5“ entwickelt, das im SaaS-Modell gehalten ist. Die Lösung des Berliner Unternehmens wird heute von mehr als 500 Kunden genutzt. Unter den Anwendern befinden sich Unternehmen wie BMW, die Stiftung Warentest und die DeKa Bank.


Im Bereich der Video-SEO sollten Unternehmen grundsätzlich hinterfragen, wie ein Video in die Webseite eingebunden wird. Dabei ist es entscheidend, dass dieses auch von den Suchmaschinen gefunden wird. Im Idealfall verfügen Videos neben dem Videoplayer auch über einen aussagekräftigen Titel. Darüber hinaus sollten sie mit einer Infobox ausgestattet sein, die den Beschreibungstext, die Schlagworte und die Zahl der Videoaufrufe umfasst. In der Infobox sollte von Seiten der Unternehmen auch die Länge des Videos vermerkt werden.

Entscheidend bei der Video-SEO sind der Titel und der Beschreibungstext. Bei der Ermittlung von häufig verwendeten Suchbegriffen und Begriffskombinationen können Unternehmen auf kostenlose Online-Werkzeuge zurückgreifen. In erster Linie müssen dabei das Google Keyword Tool und YouTube Suggest genannt werden. Auch in der Video-SEO gilt, dass Description- und Title-Tag das A und O für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung sind. Dabei sollten Unternehmen darauf achten, dass der Videotitel dem Title-Tag, das hinterlegt wurde, gleicht. Zugleich sollte eine Verbindung mit dem Beschreibungstext zu dem Video und dem Description-Tag erkennbar sein. Neben den relevanten Schlagworten sollten Unternehmen grundlegend auch den Begriff „Video“ verwenden. Von Suchmaschinen werden sämtliche Textinformationen ausgewertet. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, dass Unternehmen die maximal mögliche Titellänge nutzen, die bei dem jeweiligen Portal zur Verfügung steht. Meist handelt es sich dabei um 60 Zeichen.

Ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Video-SEO ist die Video-URL. Jedes Video sollte mit einer eigenen Seite ausgestattet sein. Damit besitzt es auch eine eigene URL. Wichtig ist die Verwendung von sprechenden URLs. Diese berücksichtigen verschiedene relevante Keywords oder gehen gegebenenfalls auf den Videotitel ein. Binden Unternehmen dasselbe Video auf der eigenen Webseite mehrmals ein, sollten sie stets das Canonical-Tag verwenden. Dadurch kann vermieden werden, dass die mehrfache Verwendung des Videos von den Suchmaschinen als doppelter Content bewertet wird. Dieser Aspekt würde sich negativ auf das Ranking der Seite auswirken.

Unternehmen sollten darauf achten, dass das Video grundsätzlich zuerst auf der eigenen Webseite veröffentlicht wird. Dabei sind weitere Verlinkungen, die beispielsweise zwischen weiteren Inhalten der Web- und Videoseite oder dem Videotext erfolgen, ratsam. Wurde das Video veröffentlicht, können sich Unternehmen dem Aufbau von Verlinkungen durch Facebook, Twitter und Co widmen. Eine Verbreitung über YouTube und andere Portale ist grundsätzlich erst dann empfehlenswert, wenn das Video, das sich auf der Homepage befindet, von Google indiziert wurde und es als originärer Content bewertet wurde. Wird diese Reihenfolge von Seiten der Unternehmen nicht eingehalten, besteht die Gefahr, dass es nicht der Homepage des Unternehmens zugeordnet wird, sondern es die Suchmaschinen als doppelten Content mit einer geringen Wertigkeit ansehen.

Wichtig für eine gute Video-SEO ist auch das Videositemap. Von guten Video-Management-Systemen wird automatisch eine Videositemap erstellt. Diese wird für Mediatheken und eigene Videoportale eingerichtet. Bei der Videositemap handelt es sich um ein Inhaltsverzeichnis im XML-Format, das speziell für die Suchmaschinen aufbereitet wurde. Eine solche Sitemap kann auch für einzelne Videos erstellt und genutzt werden. Wird die Videositemap im Webmaster-Tool hinterlegt, können Anwender verschiedene Google-Informationen über die unterschiedlichen Videoinhalte auf ihrer eigenen Webseite bereitstellen. Damit ist es möglich, dass beispielsweise mitgeteilt wird, unter welcher URL die jeweiligen Videos, die Beschreibung, Screenshots und Keywords zu finden sind. Auch die Weitergabe von Informationen zum Titel ist so möglich.

Quelle: Computerwoche