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Wichtige Tipps für Google Shopping für Online-Händler

19
Sep

Das kostenpflichte Google Shopping soll im Laufe des kommenden Jahres auch in Deutschland eingeführt werden. Damit müssen sich Händler auf entscheidende Änderungen im Segment des Online Marketings einstellen. Durch die Einführung von Google Shopping entsteht aus der bislang kostenfreien Trafficquelle Google Products ein kostenpflichtiges CPC-Modell. Online-Händler müssen demnach noch deutlich präziser vorgehen, denn jeder Fehler kostet den Händler mit dem neuen Modell bares Geld. Auch in der Google Produktsuche wird der reinen Datenlieferung, sowie der inhaltlichen Datenfeedoptimierung nach dem Trial-Error-Prinzip ein Ende gesetzt. Um für diesen Schritt gewappnet zu sein, sollten Online-Händler auf einige Punkte und Merkmale eingehen.

Demnach sollten sie sich möglichst zeitnah mit dem Werbeform der PLA, der Google Product Listing Ads, vertraut machen. Sicherlich besteht die Google Produktsuche noch für einige Monate und liefert in dieser Zeit auch kostenlosen Traffic, doch die Tage sind begrenzt. Darüber hinaus hat die frühe Nutzung einen interessanten Hintergrund, denn bislang handelt es sich hierbei um ein Format, das nur von vergleichsweise wenigen Werbetreibenden eingesetzt wird. Starten im Zuge der Umstellung immer mehr Advertiser mit eigenen PLA-Aktivitäten, wird sich der gestiegene Wettbewerbsdruck schließlich auch entsprechend auf die CPCs auswirken. Demnach müssen Händler, wenn sie erst später einsteigen, wahrscheinlich auch ein deutlich höheres Lehrgeld zahlen als diejenigen, die mit einer gewissen Vorlaufzeit ins Rennen gestartet sind.

Online-Händler sollen sich außerdem mit der grundsätzlichen Funktionsweise der PLA auseinandersetzen. Auf diesem Weg können sie sich die Unterschiede, die zum AdWords-Prinzip bestehen, entsprechend veranschaulichen. Damit dies möglich ist, muss ein Produktdatenfeed ins Google Merchant Center geliefert werden. Dieser muss schließlich mit dem Google AdWords Konto verknüpft werden. Grundsätzlich können bestehende Datenfeeds, die von den Online-Händlern derzeit für die Google Produktsuche genutzt werden, letztlich auch für die PLA eingesetzt werden. Demnach ist ein zusätzlicher Datenfeed nicht zwingend erforderlich.

Bei Google spielt die Qualität der Daten mehr als bei jedem anderen Kanal eine entscheidende Rolle. Verantwortlich dafür ist der angesprochene Relevanz-Aspekt. Dadurch unterscheidet sich Google durchaus von anderen Kanälen, die im Produktdatenmarketing eingesetzt werden. Geben sich Online-Händler an dieser Stelle besonders viel Mühe, können sie häufig auch in anderen Kanälen davon profitieren.

Händler sollten sich vor Augen führen, dass in der Einfachheit der PLA-Einrichtung letzten Endes auch die Crux liegt. Es ist wichtig, dass eine Segmentierung durchgeführt wird. Nur so kann vermieden werden, dass alle Produkte des übermittelten Datenfeeds mit den gleichen Geboten und Anzeigentexten versehen sind. Bei der Segmentierung sollten Faktoren definiert werden, die für eine geeignete Gruppierung zur Hand genommen werden können. Die Differenzierung der Anzeigentexte kann zum Start noch vernachlässigt werden. Beim Thema Bidding muss diese jedoch von Beginn an erfolgen. Nur so kann vermieden werden, dass unnötige Kosten generiert und wichtige Potenziale für ein Unternehmen verschenkt werden. Die Chancen, dass der Kanal erfolgreich genutzt wird, steigen dabei mit der Gestaltung der Segmentierung. Demnach sollte diese so detailliert und granular wie möglich vorgenommen werden.

Grundsätzlich sollten Online-Händler den Blick über den Tellerrand wagen. So handelt es sich bei Performancewerten, die Händler aus Listings von anderen Preissuchmaschinen kennen, immer um eine wertvolle Hilfe. Auf diesem Weg kann sichergestellt werden, dass sie auch in Sachen Google Shopping möglichst effizient listen. Demnach sollten auch Produkte in der Auslieferung nicht berücksichtigt werden, die in anderen Portalen als reine Traffic-Bringer fungieren, jedoch keinen Umsatz generieren. Sie werden sich auch bei Google Shopping sicherlich nicht zum Conversion Knaller entwickeln können.

Quelle: Internetworld